Das Lama

Lamas sind genügsame Tiere, da sie aus den Anden in Südamerika stammen und an die Bedingungen in 3000 Meter Höhe bestens angepasst sind. Dort wurden sie vor 6000 Jahren von den Inkas angesiedelt. In erster Linie dienten sie als Lastentiere. Sie können bis zu 30 kg tragen.
Die mit den Lamas verwandten Alpakas wurden wegen ihrer feinen Wolle gezüchtet.

Sowohl Lamas als auch Alpakas gehören neben den Vicunjas und Guanakos zu den Neuweltkameliden.
Das Kamel ist ein entfernter Verwandter, gehört es doch zu den Altweltkameliden.

Durch ihr ruhiges und freundliches Wesen wirken Lamas auf Menschen jeden Alters ausgleichend und entspannend. Sie mögen jeden und fragen nicht nach Herkunft, Aussehen oder Geld. Unbewusst vermitteln sie positives Denken und Zufriedenheit, was heute sicherlich Mangelware ist.

Lamas gelten als landwirtschaftliche Nutztiere. Sie werden als Landschaftspfleger eingesetzt, liefern Wolle und sind gerne in Therapie- und Freizeitbereich, nicht nur als Wanderbegleitung aktiv.

Jedes Tier hat seinen eigenen Charakter und sein individuelles Aussehen.